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Indikationsstellung und Ergebnisgespräch


Unser Feedback

Die Diagnostik diente dazu, uns die notwendigen Informationen zu liefern, um schließlich die erwartete fachkundige Hilfestellung gewährleisten zu können. Nun erfolgt in einem Ergebnisgespräch die Indikationsstellung, das heißt Kind und Eltern erhalten ein Feedback, in dem wir unsere Sicht der Dinge aufzeigen und das weitere Vorgehen besprechen.

Eine gründliche Planung für das weitere Vorgehen

Gerade im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist die enge Verbindung von Symptomen des Kindes mit Umgebungsfaktoren häufig sichtbar. Wie und auf welchem Wege Symptomatiken verändert werden können, bedarf nach der Phase der Diagnostik einer ausführlichen Diskussion, um abklären zu können, welche Faktoren nicht nur für den Diagnostiker sondern auch für die Familie von Bedeutung sind. Erwartungshaltungen und Ursachenzuschreibungen innerhalb der familiären Systeme spielen hierbei eine wesentliche Rolle und können sowohl zum Gelingen als auch zum Scheitern von Interventionen führen. Sie verdienen daher Beachtung.

Inhalte des Ergebnisgesprächs

Das Ergebnisgespräch dient der folgenden Entscheidungsfindung:

Häufig bestehen Konflikte zwischen dem theoretisch optimal Wünschbaren und dem praktisch Durchführbaren. Im Unterschied zur Sozialpädiatrie sind durch den sozialpsychiatrisch Tätigen auch emotionale oder lerngeschichtlich/dynamische Faktoren bei Eltern, Kind und Umwelt zu berücksichtigen, die aufgrund der psychotherapeutischen Ausbildung getroffen werden können.



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